Besucherkinder auf der Intensivstation
Für mehr Nähe auf der Intensivstation: Das Team der Intensivstation des Marienkrankenhauses (MK) Soest macht sich für Besuche von Kindern stark.
Kinder bleiben häufig auf Intensivstationen außen vor, obwohl sie Teil des familiären Gefüges sind und ihren Angehörigen als Patienten der Intensivstation wichtige emotionale Nähe und Trost geben können. Auch für die Kinder ist es beruhigend mit eigenen Augen zu sehen, dass ihr schwerkranke/r Angehörige/n gut versorgt ist. Voraussetzung hierfür ist eine gute Vorbereitung und Begleitung des Kinderbesuchs.
Das Intensiv-Team des MK hat sich dieser Herausforderung gestellt, Kindern altersgerecht den Zugang zur Intensivstation zu ermöglichen. Eigens hierfür wurde zudem ein Acitvity-Book als erklärendes Begleitheft erstellt. Die positiven Rückmeldungen der Familien, die sichtbare Erleichterung der Patient:innen und nicht zuletzt die emotionale Entlastung der Kinder bestätigen, dass dieser Weg richtig ist.
Die Facharbeit einer Mitarbeiterin der Intensivstation des MK war die Grundlage, um sich noch einmal ganz bewusst mit den Besuchen von Kindern auf der Intensivstation zu beschäftigen und diese bestmöglich zu begleiten. Das gesamte Team der Intensivstation ließ sich darauf ein. So konnte das innovative Konzept zur Einbindung von Besucher-Kindern der Intensivstation in den vergangenen Monaten sukzessive in die Tat umgesetzt werden.
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